NEUERSCHEINUNGEN

DAS BLATT DER PATRIOTEN – GESCHICHTE DER «BASELLANDSCHAFTLICHEN ZEITUNG»

«Wir repräsentieren zwar Niemand als uns selbst, unser armes patriotisches Ich», schreibt Redaktor Matthias Lüdin am 9. April 1863 vor den Landratswahlen, aber wenn alles schlafe und sich ausruhe von dem langen, harten Streit, «dann ist es Pflicht des Einzelnen, der wacht, die Andern zu wecken, sofern er eine ernstliche Gefahr im Anzuge sieht.» Das hat die Basellandschaftliche Zeitung» dann immer wieder getan: Aus patriotischer Pflicht aufzuwecken, wenn Gefahr drohte – im Kampf gegen die populistischen Demokraten um Christoph Rolle, im Kampf gegen die «rote Gefahr», im Kampf gegen Defätismus und die antidemokratische Bedrohung im Zweiten Weltkrieg, im Kampf gegen die Wiedervereinigung der Kantone Baselland und Basel-Stadt, im Kampf gegen die Verharmlosung des Kommunismus. Sie schloss damit an die Grundhaltung ihrer Vorläuferinnen an, die schon seit 1832 Freiheit und Selbständigkeit hochhielten und den Aristokraten und Ultramontanen trotzten.

Der emeritierte Medienwissenschaftler Roger Blum arbeitet in diesem Buch die Geschichte der «Basellandschaftlichen Zeitung» auf – von den Anfängen bis in die jüngere Vergangenheit und legt damit einen wertvollen Beitrag zur Geschichte der regionalen Medienlandschaft und des Baselbiets vor.

BASELBIETER HEIMATBUCH «TIERISCH»

Das «Baselbieter Heimatbuch 34» hat sich ganz der Tierwelt verschrieben. «Tierisch» beleuchtet unterschiedlichste Aspekte der Fauna – und der Beziehung des Menschen mit ihr. Denn Tiere sind nicht nur äusserst unterschiedlich an sich, sondern sie stehen auch auf verschiedenste Weise in einer Verbindung mit uns. Wir lieben sie, wir essen sie. Wir schützen sie, wir rotten sie aus. Sie arbeiten für uns, wir vergöttern sie, wir ekeln uns vor ihnen.

Tiere findet man ebenso im Wald, in der Siedlung und auf dem Bauernhof wie auf dem Teller, zwischen Buchdeckeln und auf Gemeindewappen. Von der Ameise bis zum Pferd, vom Molch bis zum Herdenschutzhund: Das Baselbiet ist tierischer als viele denken.

STAATS- UND VERWALTUNGSRECHT VII

Die Reihe «Staats- und Verwaltungsrecht» dokumentiert die Erneuerungen des basellandschaftlichen Rechts und nennt Brennpunkte in der kantonalen Politik. Die Autorinnen und Autoren der verschiedenen Beiträge berichten dabei praxisnah aus ihrer täglichen Arbeit. Der siebte Band der Reihe behandelt unter anderem rechtliche Aspekte im Umgang mit Covid-19, die Gleichstellungsgesetzgebung und ihre Umsetzung sowie die Armutsstrategie des Kantons.

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