NEUERSCHEINUNGEN

HEIMWEGE – GESCHICHTE EINER VERLORENEN JUGEND

Boris Michael Oppliger verliert 1944 im Alter von zehn Jahren seine geliebte Mutter. Vom Vater im Stich gelassen, verbringt er seine Jugend als Pflege- und Verdingkind in verschiedenen Heimen und in einer Erziehungsanstalt. Er besucht fünf Primarschulen in den Kantonen Solothurn, Bern, Aargau und Basel-Landschaft und wird von seinem grossen Bruder getrennt. Bereits als Kind führt der Autor Tagebücher, die seinem autobiografischen Lebensbericht eine eindrückliche Genauigkeit und Intensität geben. Er erkämpft sich seine Selbstbestimmung gegen alle Widerstände. Mit neunzehn Jahren verlässt der junge Möbelschreiner die Schweiz, ohne zu wissen, ob er je zurückkehren wird.

Verkaufspreis: CHF 39.00

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Verkaufspreis: CHF 29.00

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BASELBIETER HEIMATBUCH 35 «NACHT»

Das «Baselbieter Heimatbuch 35» widmet sich der Nacht – jener Zeit, in der die einen schlafen und die anderen erst richtig lebendig werden. Es begleitet Nachtarbeiter bei ihrem oft unsichtbaren Einsatz und Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer auf ihren Wegen. Es stellt nachtaktive Tiere wie die Eule oder die Fledermaus vor und zeigt, was bei nächtlichen Festen und Bräuchen wie der «Chluuriverbrennig» oder der Liestaler «Lichternacht» passiert. Es erinnert an historische Ereignisse, die sich nach Einbruch der Dunkelheit zugetragen haben und richtet den Blick hinaus ins Universum – auf eine Welt, die dann besonders hell erstrahlt, wenn es bei uns dunkel ist. So wird die Vielfalt der Nacht in all ihren Facetten sichtbar.

HEIMATKUNDE LAUFEN

Laufen ist ein Mikrokosmos mit einer spannenden Geschichte, lebendigen Gegenwart und vielversprechenden Zukunft. Das Baselbieter Städtchen an der Birs ist ein prosperierender Wohn-, Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturort. Die neue Heimatkunde will den facettenreichen Alltag abbilden. Die dreizehn Kapitel werden mit Porträts oder Interviews abgerundet. Historische Dokumente, Illustrationen und zahlreiche neue Fotoaufnahmen sorgen für viel Abwechslung bei der Lektüre.

Verkaufspreis: CHF 34.00

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Verkaufspreis: CHF 23.00

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MUSIKLEBEN IM BASELBIET

Musiziert wurde im Baselbiet vermutlich immer. Aber seit dem frühen 19. Jahrhundert ist hier ein reichhaltiges Musikleben mit Chören, Blaskapellen, Zupforchestern und anderen Formationen dokumentiert. Chöre wurden zu wichtigen Anlässen beigezogen und Musikvereine entstanden in fast allen Gemeinden.

Viele dieser Gruppierungen sind fotografisch erfasst worden. Oft waren Lehrpersonen für die Leitung der Musikformationen zuständig und ähnlich wie im Sport war es üblich, sich im Wettbewerb miteinander zu messen. Das Fehlen einer kulturellen Metropole im Kanton erwies sich nicht als Nachteil.

Daneben ist die private Musikausübung ein bedeutender kultureller Faktor. Auch sie bot Stoff für atmosphärisch dichte Aufnahmen – sei es das Singen im Familienkreis an Weihnachten oder die Unterhaltung einer Festgemeinde durch eine Tanzkapelle. Volksmusik und Jazz gingen da Hand in Hand. Der vorliegende Band breitet mit 150 kommentierten Fotografien ein Panorama dessen aus, was «Musikleben im Baselbiet» einst ausmachte.

HELENE BOSSERT – HEIMATDICHTUNG UND HEXENJAGD

Helene Bossert (1907–1999) gehörte in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu den bekanntesten Mundartautorinnen der Deutschschweiz. Im September 1953 nahm sie an einer Studienreise in die Sowjetunion teil – hinter den Eisernen Vorhang. Nach ihrer Rückkehr sah sie sich einer öffentlichen Hetzkampagne ausgesetzt, verlor ihre Beschäftigung beim Radiostudio Basel, wurde polizeilich überwacht und jahrzehntelang gesellschaftlich ausgegrenzt.

Dieser Band gibt in zwei Teilen Einblicke in das schriftstellerische Schaffen Helene Bosserts und in die einschneidenden Auswirkungen des Kalten Kriegs auf ihr Leben. Zeitzeugenberichte von engen Vertrauten sowie Fotografien und Dokumente aus dem Nachlass ergänzen das vielschichtige Porträt einer bis heute bedeutungsvollen Dichterin.

Verkaufspreis: CHF 39.00

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DITTIBLACHE UND HEMMLIGLUNGGI

In Zeiten des schnellen Sprachwandels und des rasanten Artensterbens dokumentiert dieses Buch die Namensvielfalt von Wildpflanzen im Oberbaselbiet. So wird die Pestwurz auch «Dittiblache» genannt, weil Kinder ihre Puppen (Ditti) mit grossen, tuchförmigen Blättern (Blachen) zudeckten. Das Busch-Windröschen hat kein farbiges Kleid und steht im weissen Unterleibchen da, weshalb es auch «Hemmliglunggi» heisst.

Das Buch erklärt die Herkunft und Bedeutung von über 630 Mundartnamen für 170 Pflanzenarten oder Pflanzengruppen, welche alle an ihrem Standort fotografiert wurden. Neben den sprachwissenschaftlichen Namenerklärungen enthalten die Pflanzenportraits auch zahlreiche Anekdoten sowie Informationen zu botanischen Merkmalen und zur traditionellen oder aktuellen Verwendung der Wildpflanzen.

DAS BLATT DER PATRIOTEN: GESCHICHTE DER «BASELLANDSCHAFTLICHEN ZEITUNG»

«Wir repräsentieren zwar Niemand als uns selbst, unser armes patriotisches Ich», schreibt Redaktor Matthias Lüdin am 9. April 1863 vor den Landratswahlen, aber wenn alles schlafe und sich ausruhe von dem langen, harten Streit, «dann ist es Pflicht des Einzelnen, der wacht, die Andern zu wecken, sofern er eine ernstliche Gefahr im Anzuge sieht.» Das hat die Basellandschaftliche Zeitung» dann immer wieder getan: Aus patriotischer Pflicht aufzuwecken, wenn Gefahr drohte – im Kampf gegen die populistischen Demokraten um Christoph Rolle, im Kampf gegen die «rote Gefahr», im Kampf gegen Defätismus und die antidemokratische Bedrohung im Zweiten Weltkrieg, im Kampf gegen die Wiedervereinigung der Kantone Baselland und Basel-Stadt, im Kampf gegen die Verharmlosung des Kommunismus. Sie schloss damit an die Grundhaltung ihrer Vorläuferinnen an, die schon seit 1832 Freiheit und Selbständigkeit hochhielten und den Aristokraten und Ultramontanen trotzten.

Der emeritierte Medienwissenschaftler Roger Blum arbeitet in diesem Buch die Geschichte der «Basellandschaftlichen Zeitung» auf – von den Anfängen bis in die jüngere Vergangenheit und legt damit einen wertvollen Beitrag zur Geschichte der regionalen Medienlandschaft und des Baselbiets vor.

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