
Beschreibung
Aesch taucht als Esche in einer Adelsurkunde von 1255 auf, Zwingen findet sich in der Schreibweise zinwigen in einer 1194 ausgestellten Urkunde Papst Coelestins III. Wie diese beiden, so erscheinen die meisten der 86 Baselbieter Gemeinden erstmals im 12. und 13. Jahrhundert in der schriftlichen Überlieferung.
Mit dem neuen Band der Reihe «Quellen und Forschungen» liegt jetzt eine fundiert recherchierte, anschaulich geschriebene und illustrierte Zusammenstellung der Ersterwähnungen vor. Auf jeweils einer Doppelseite wird das historische Schriftstück mit der Erstnennung jeder Gemeinde vorgestellt und abgebildet. Der Inhalt der Quelle und die Stelle mit dem Ortsnamen werden dabei erläutert. Ausserdem geht die Autorin auf Besonderheiten des Dokuments ein wie die Datierung, die Überlieferungssituation, Fälschungen oder unklare Lesarten und Identifikationen.
Wer sich für das Alter und die Herkunft der Baselbieter Gemeindenamen interessiert, wer sich bei der Jubiläumsfeier einer Gemeinde auf ein «historisches» Datum berufen möchte oder wer wissen will, in welchem Archiv ein erwähntes Schriftstück aufbewahrt wird, kann in diesem Buch nachschlagen. Das Ergebnis dieser umfangreichen Detektivarbeit lädt zudem zu einer Entdeckungsreise durch die mittelalterliche Quellenlandschaft ein.
Zusätzliche Produktinformationen
- Medienart
- Buch
- Erscheinungsjahr
- 2008 u. älter
- Zusatz zum Titel
- Die Ersterwähnungen der Gemeinden BL
- Verfasser
- Béatrice Wiggenhauser
- Reihe / Bandnummer
- Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel-Landschaft 87
- ISBN
- 978-3-85673-280-6
- Jahr
- 2006
- Seitenzahl
- 200 Seiten
- Einband
- gebunden
- Illustrationen
- illustriert
Herstellerinformationen
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