Und die Moral der Geschicht', Parteiparole halt ich nicht

Und die Moral der Geschicht', Parteiparole halt ich nicht

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Artikelnummer: 9602552

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Beschreibung

«Bieget nicht das Knie und verkriecht euch nicht vor Herren, und wären es die allerhöchsten dieser Welt / aber neiget euch tief vor den unter der Arbeitslast Gebückten, ehret die sonnverbrannten und russigen Gesichter und achtet die Menschen nach den Schwielen ihrer Hände! [...] Hütet euch vor dem, was man in schuftigen Worten Partei- oder Verbandspolitik nennt! Viel Unheil ist unserm Lande aus dem «Interessenkampf» entstanden.»

Nach den Nationalratswahlen richtete die Liestaler Zeitung Landschäftler 1922 diese markigen Worte an die neugewählten Baselbieter Volksvertreter. Ihre Warnung vor der Interessenpolitik der Parteien erfolgt zu einem Zeitpunkt, als der Kanton eine erste Welle von Parteigründungen hinter sich hatte und sich freisinnige, sozialdemokratische und katholische Parteien fest etabliert hatten.

Das vorliegende Buch stellt die Akteure der politischen und parteipolitischen Auseinandersetzungen in den ersten vier Jahrzehnten dieses Jahrhunderts, die Freisinnigen, Grütlianer, Sozialdemokraten, Bauern und Freiwirtschafter in den Vordergrund und lässt sie ausführlich zu Wort kommen. Anhand von Zeitungsartikeln und Parteiprotokollen dokumentiert die Autorin das Auf und Ab der Parteigründungen zwischen 1905 und 1939. Sibylle Rudin-Bühlmann studierte Geschichte und Hispanistik an der Universität Basel.

Zusätzliche Produktinformationen

Medienart
Buch
Erscheinungsjahr
2008 u. älter
Verfasser
Sibylle Rudin-Bühlmann
Reihe / Bandnummer
Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel-Landschaft 71
ISBN
978-3-85673-261-5
Jahr
1999
Seitenzahl
524 Seiten
Einband
gebunden
Illustrationen
illustriert