...das einem das Guthe zufliessen solle wie dass Bösse

...das einem das Guthe zufliessen solle wie dass Bösse

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Artikelnummer: 9603052

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Beschreibung

«... das einem das Guthe zu fliessen solle wie dass Bösse» – mit diesem Argument begründeten die Laufner Bürger 1791 ihre Beschwerde gegen die städtischen Ratsherren. Sie drückten damit ihre Vorstellung von Gerechtigkeit in der Verteilung von Nutzen und Lasten aus und forderten eine ausreichende Vertretung der Bürgerschaft im Rat. Vor dem Hintergrund demografischer, sozioökonomischer und herrschaftlicher Veränderungen beleuchtet das Buch Konflikte in einer Kleinstadt und fragt nach dem alltäglichen Umgang mit Herrschaft. Es zeigt sich dabei, dass sich Auseinandersetzungen um die Ausgestaltung von Herrschaft nicht allein zwischen dem Fürstbischof und der städtischen Gemeinde, sondern auch innerhalb der Stadt – zwischen Stadtmeier, Rat und Bürgerschaft – abspielten. Die städtischen Untertanen werden als Handelnde sichtbar, die auf unterschiedliche Weise in das herrschaftliche Beziehungsgeflecht eingebunden waren.

Der mikro-geschichtlich orientierten Sozialgeschichte verpflichtet spürt das Buch den frühneuzeitlichen Menschen, ihren Lebensbedingungen und Handlungsspielräumen nach und richtet ihr Augenmerk auch auf den Einzelnen. Dies ermöglicht eine facettenreiche, lebendige Annäherung an die Laufnerinnen und Laufner des 17. und 18. Jahrhunderts.

Zusätzliche Produktinformationen

Medienart
Buch
Erscheinungsjahr
2008 u. älter
Zusatz zum Titel
Laufen – eine Kleinstadt in der Frühen Neuzeit
Verfasser
Anna C. Fridrich
Reihe / Bandnummer
Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Basel-Landschaft 81
ISBN
978-3-85673-274-5
Jahr
2002
Seitenzahl
376 Seiten
Einband
gebunden
Illustrationen
illustriert
Bemerkung
Dissertation.